• Unser erstes eigenes Pferd

    Geschrieben am August 15th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Auf der Eurocheval sahen wir ihn zum ersten Mal und haben uns sofort verliebt. Orage, ein französisches Kaltblut der Rasse Trait Auxious, 8 Jahre alt. Ein wunderschönes Tier, das uns nicht mehr aus dem Kopf ging. Und so starteten wir gestern zu einer für viele vielleicht verrückten Tour von 1100 km (Hin- und Rückfahrt) nach Burgund. Zuerst war ich etwas skeptisch bezüglich der Franzosen gegenüber den Deutschen, Vorurteile etc. Die stellten sich jedoch allesamt als unbegründet heraus.

    Denn im Gestüt dieser seltenen Rasse wurden wir sofort herzlich von dem Präsidenten der Vereinigung empfangen. Pierre führte uns um die Ecke der offenen und freundlichen Stallung und da stand er auch schon. Orage.

    Zuerst wurde er von einem Mädchen (ich glaube Aurelle) geritten, die ihn jeden Tag betreut. Danach durfte auch ich einen Proberitt machen und ich war begeistert. Ein superbequemer Schritt, ein sehr schwungvoller Trab und der Galopp, den ich selbst vorerst nicht ausprobierte, sah auch super aus. Er reagierte problemlos und war so etwas von ruhig, kurzum gesagt: Das Pferd!

    Sehr schnell war für mich und Steffen klar: Orage hat uns nicht enttäuscht, er ist es. Also wurde alles geschäftliche abgemacht und danach saßen wir bei einem Glas Wein mit Pierre, der Übersetzerin und einigen Angestellten zusammen und sprachen über Gott und die Welt. Aurelle fiel es leider sehr schwer, dass Orage nun verkauft war, aber wir versicherten Fotos zu schicken.

    Und nun wird organisiert. Stall, Sattel, Trense, Transport etc. Und Mitte September wird dieses wundervolle Pferd dann zu uns kommen.

    Wir können es kaum erwarten. :-)


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  • Bewertung

    Geschrieben am August 11th, 2010 Heidi Keine Kommentare


    Ich frage mich sehr oft in letzter Zeit, was die Ursache für eine Gesellschaft, wie sie sich heute in Deutschland darstellt, ist. Generell glaube ich, dass das Negative der Welt auf einer Tatsache beruht: Bewertung.

    Ein Kind kommt auch die Welt und findet alles erst einmal toll oder neutral. Es ist neugierig, möchte alles erkunden, alles kennen lernen. Wenn ihm etwas nicht schmeckt, dann isst es diese Mahlzeit einfach nicht mehr. Aber es bewertet noch nicht, es stellt nur fest dass dieses Gericht nichts für es ist.

    Doch dann kommen die Prägungen. “Mach das nicht”, “Das ist schlecht”…. Die Umwelt vermittelt jedem Menschen, dass es sowohl schlechtes als auch gutes gibt. Und was als schlecht gilt, wird gesellschaftlich bestimmt. In vielen Ländern gilt etwas als Gut, in anderen dagegen als Schlecht. Bei nationalen Gerichten kann man das immer sehr gut sehen. Nehmen wir einmal Island, da wir demnächt dorthin fliegen. Ein Nationalgericht ist in Sauermilch eingelegte Hoden. Ich und viele Deutsche fragen sich wie man so etwas essen kann. Die Isländer fragen sich vielleicht, wie man Sauerkraut essen kann oder Schinken, der ewig lang geräuchert wird.

    In Indien sind Kühe heilig, hier essen wir sie und und und…

    Es wird also von der Gesellschaft, in der man aufwächst, ein gewisses gesellschaftliches Konstrukt aus Gutem und Schlechtem vorgegeben. Teilweise führen diese “Regeln” bei den Menschen zu Angst, Schuldgefühlen, Depression. Wieso? Weil man gerne innerlich den Drang hat, etwas zu tun und aber das auferlegte Konstrukt dir einredet, dass das schlecht ist. Nicht jeden Tag zu arbeiten ist schlecht, ständig in Urlaub in andere Länder zu gehen ist unnötig usw. Viele Menschen lassen ihre Träume Träume bleiben, da sie Angst haben vor der Bewertung anderer. Der Ruf, der beschädigt werden könnte. Stattdessen geht man lieber jeden Tag arbeiten, obwohl man doch so gerne etwas künstlicheres machen wollte. Ein Buch schreiben, um die Welt reisen etc.

    Die Bewertung anderer und die Bewertung, die wir selbst an den Tag legen, ist unsere Fessel die uns von einem freien Leben abhält. Ich kenne auch diese Fesseln, sehr gut und es kostet ein wenig Mut, sie abzulösen.

    Wir wollen uns z.B. ein Kaltblutpferd kaufen, das wir auf einer Pferdemesse gesehen haben. Meinen Eltern erzähle ich es nicht, warum? Weil ich weiß, wie sofort mütterlicherseits bewertet wird. Und nicht zum positiven. Eine Freundin von mir hat, nachdem ich ihr es erzählt habe, sofort Bewertungen der Gesellschaft abgeschossen ohne es überhaupt bewusst wahrzunehmen. “Wird dir das nicht zuviel? Wo willst du es denn unterbringen? Was ist wenn ihr in Urlaub geht? Warum nimmst du kein Pferd von nebenan? Kaltlbüter haben doch keine schöne Bewegung…..”

    Ich bin mir sicher, warum sie das sagt, wird sie selbst nicht wissen. Denn auch sie hatte ein kleines Pony, dass eigentlich laut Gesellschaft zu klein für sie zum Reiten war. Aber die zwei hatten super viel Spaß und sie liebte es, mit diesem kleinen Pony durchs Gelände zu düsen.

    Wir müssen uns bemühen, weniger zu bewerten. Weniger die anderen zu bewerten und was noch wichtiger ist, weniger uns zu bewerten. Hinterfragt euch öfters, wenn Zweifel aufkommen, warum das so ist. Denn wie hat Steffen heute morgen so schön zitiert:

    “Es gibt weniger Menschen die scheitern als die, die kapitulieren” - Henry Ford


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  • Glühwürmchen

    Geschrieben am Juli 3rd, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Gestern saßen wir nach diesem sehr heißen Tag noch auf der Terrasse und hatten ein sehr schönes Gespräch. Da wir sehr spät gegrillt haben, wurde es dann auch um 22 Uhr dunkel. Und dann sahen wir beide zum ersten Mal in unserem Leben ein Glühwürmchen, das völlig ruhig und grün glühend langsam über die Terasse flog.

    Ich habe Glühwürmchen bisher nur im Fernsehen gesehen oder davon gelesen. Aber diese kleinen Tiere selbst zu sehen versetzt einen doch in Staunen. Wir beide waren augenblicklich still und beobachteten dieses faszinierende Tier. Wunderschön und tief beeindruckend.

    Bei allem Künstlichen, dass wir Menschen produzieren, sind die Farben der Natur doch am schönsten. Und das Licht eines Glühwürmchens gehört ebenfalls dazu.

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  • Rettungsaktion

    Geschrieben am Juli 2nd, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Heute morgen saßen wir zum Frühstücken gemütlich im Garten, als Steffen im Nachbargarten eine Amsel entdeckte, die sich im Netz der Himbeersträucher verwickelt hatte. Wir sofort aufgestanden und nachdem ich bei den Nachbarn kurz um Erlaubnis gefragt hatte, sind wir in den Garten. Der arme Vogel  hat sich in dem Netz total verfangen und das Netz bereits ins Gefieder gewickelt. Alleine würde sie nicht mehr hinaus kommen. Wir schnitten ein Stück ab und versuchten sie so gut es geht von dem Netz zu befreien. Leider ist sie zwischendurch entwischt und unter unseren Johannisbeerstrauch gesessen. Steffen beobachtet die Kleine nun ein wenig, evtl. schafft sie es den Rest des Netzes selbst zu befreien, ansonsten werden wir sie wohl nochmals einfangen müssen.


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  • Blumenpracht

    Geschrieben am Juli 2nd, 2010 Heidi Keine Kommentare


    Langsam aber stetig erblühen die Rosen in unserem Garten, außerdem einige andere tolle Blumen, deren Pracht ich euch nicht vorenthalten möchte. Genießt und staunt.



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  • Deutschland-Muffin

    Geschrieben am Juni 26th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Die Weltmeisterschaft regt doch sehr viele Leute zur Kreativität an. So auch meine Mutter, die letzte Woche kurzerhand auf die Idee kam, Deutschland-Muffins zu backen. Ist ihr doch gut gelungen, oder? :-)

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  • Gnädige Spatzen

    Geschrieben am Juni 15th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Bei uns nisten ja einige Spatzen am Haus und erfreuen sich unseren Johannisbeeren, die seit einigen Tagen verlockend rot leuchten. Nunja, wenigstens sind sie so gnädig und lassen uns jeweils die Hälfte (oder öfters auch nur 1/4) übrig. :-)

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  • Take a break

    Geschrieben am Juni 5th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Unsere Meerschweinchen sind wirklich sehr gute Lehrer, besonders bezüglich die Art zu leben. Während draußen an diesem Samstag bereits wieder sämtliche Rentner ihre Rasenmäher startklar machen und auch die restliche Bevölkerung etwas zu arbeiten sucht, lassen es sich die Meerschweinchen gut gehen und ruhen einfach aus. Mir fällt es auch sehr schwer aber gerade bei so einem schönen Wetter sollten wir doch öfters einfach mal eine Pause machen und ein wenig Energie schöpfen.

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  • Unser Garten

    Geschrieben am Mai 9th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Gestern hatten wir einen richtig entspannten, schönen Gartentag. Zuerst kauften wir noch einige Blumen, Kübel und Deko und dann ab in den Garten. Das Ergebnis seht ihr auf den Bildern, jetzt müssen die Pflanzen nur noch fleißig wachsen.

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  • Palmengarten - Teil 1

    Geschrieben am Mai 2nd, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Gestern, am 1. Mai, fuhren wir nach Frankfurt um dort den schönen Palmengarten zu besuchen. Ich und Steffen waren beide gut drauf und freuten uns auf die vielen exotischen Pflanzen und die Farbenpracht. Leider wurde die Stimmung ziemlich strapaziert noch ehe wir dort waren. Denn in Frankfurt fand am 01. Mai ein Radrennen statt und sämtliche Straßen waren ohne Umleitungsschilder einfach blockiert. So irrten wir eine 3/4 Stunde durch Frankfurt (vielen Dank an die Stadt für diese tolle Organisation!) und hielten schließlich vor einem Polizeiauto. Wir hatten genug. Hinter uns standen plötzlich 4 weitere Autos, die ebenfalls sich auf den netten Polizisten im Auto stürzten. Der erklärte mir dann, wie wir doch noch in den Palmengarten finden konnten und 10 Minuten später erreichten wir unser Ziel.

    Die Stimmung hellte sich jedoch schnell wieder auf, denn der Palmengarten lohnt sich wirklich. Kakteen, tropische Pflanzen, Palmen, ein Leberwurstbaum, Rhododendron-Büsche und ein wunderschöner See. Und viele viele Gänse und Enten, die sehr zutraulich waren.

    Kurzum, es wurde doch noch ein wunderschöner Tag und die Mühe hat sich sichtlich gelohnt. Denn nichts materielles kann so viel Freude und tiefe Glückseligkeit ausstrahlen wie diese Farbenbracht der Natur.

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  • Brütender Schwan im Garten?

    Geschrieben am April 18th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Neben unseren Gänsen besuchen uns oft auch Schwäne und Enten. Seit kurzem setzt sich sehr oft und sehr verdächtig ein Schwan immer wieder in den Streuhaufen in unserem Garten direkt neben dem Neckar. Wir können noch nicht genau sagen, ob er anfängt zu brüten.

    Jedenfalls sitzen er und noch ein anderer Schwan jeden Tag auf unserem Grundstück. Man darf gespannt sein ob es demnächst Schwanküken gibt.

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  • Poem from Shakespeare

    Geschrieben am April 12th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Spring

    When daisies pied, and violets blue,
    And lady-smocks all silver-white,
    And cuckoo-buds of yellow hue
    Do paint the meadows with delight,
    The cuckoo then, on every tree,
    Mocks married men, for thus sings he:
    ‘Cuckoo!
    Cuckoo, cuckoo!’ O word of fear,
    Unpleasing to a married ear.
    When shepherds pipe on oaten straws,
    And merry larks are ploughmen’s clocks,
    When turtles tread, and rooks, and daws,
    And maidens bleach their summer smocks,
    The cuckoo then, on every tree,
    Mocks married men, for thus sings he:
    ‘Cuckoo!
    Cuckoo, cuckoo!’ O word of fear,
    Unpleasing to a married ear.

    William Shakespeare

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  • Frühlingsdeko

    Geschrieben am März 28th, 2010 Heidi Keine Kommentare


    Normalerweise bin ich ja nicht so der “Deko-Typ”. Aber vor kurzem haben Steffen und ich doch einige süße Schäfchen und Kücken gefunden, die wunderbar zum Frühling passen und außerdem jedesmal für ein Lächeln auf unserem Gesicht sorgen.



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  • Verschiedene Kulturen

    Geschrieben am März 6th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    Vor kurzem habe ich über das Internet einen Inder und Indonesier kennen gelernt, mit denen ich mich regelmäßig über deren und unsere Kultur austausche.
    Dabei kam ich mit dem Indonesier auf das Thema alte Menschen zu sprechen. Mir ist am Morgen zuvor bei einem Einkauf und strahlendem Sonnenschein mal wieder sehr stark aufgefallen, wie mißmutig und verbittert die alten Menschen in Deutschland sind. Keiner lacht, obwohl sie ihr großes Auto (zumeist mit einem Stern) fahren und alle Zeit der Welt haben. Nein, es wird gejammert, es wird geschimpft und es wird genervt. Denn die krampfhaft nach Aufmerksamkeit suchenden alten Menschen schrecken auch nicht davor zurück, die Aufmerksamkeit in negativer Weise auf sich zu ziehen.

    Da wird nachmittags um 13 Uhr mit dem Bus gefahren, obwohl man weiß, dass dieser um diese Zeit vollbesetzt mit Schülern und Studenten ist. Diese werden dann angeblafft, wieso sie denn so zahlreich hier im Bus vorhanden sind. Oder es wird abends um 19 Uhr einkaufen gegangen. Denn zu dieser Zeit erledigen noch sehr viele gestresste Berufstätige ihren Einkauf und müssen damit rechnen, das ein Rentner sie mit dem Einkaufswagen über den Haufen fährt.

    Nun gut, also habe ich dem Indonesier einmal erzählt, dass unsere Rentner ab 65 Jahren nicht mehr arbeiten müssen. Das hat ihn erst einmal total verwundert. “Bei uns arbeitet man, oder hat kein Geld, egal welches Alter.” - hat er daraufhin gemeint. Er war über unser Rentensystem total erstaunt und hat dann gemeint, dass unsere Rentner sehr glückliche und zufriedene Menschen sein müssten, denn schließlich hätten sie den ganzen Tag Zeit ihren Hobbys und Interessen nachzugehen.

    Nunja, als ich ihn dann aufklärte, dass gerade das Gegenteil meistens der Fall ist und ihm einige Beispiele geschildert habe, war er total perplex und hatte mit dieser Tatsache wohl den ganzen Tag noch zu kämpfen.

    “Das sind sehr undankbare Menschen, denn wenn unsere Alten hier frei hätten, würden sie jeden Tag schätzen und feiern und ihren jungen Menschen dafür danken, dass sie dies möglich machen.”

    Bitte versteht mich nicht falsch, ich kenne durchaus Rentner, die fröhlich sind und ihre Freizeit “sinnvoll” nutzen und endlich das tun, was sie das ganze Leben lang wollten. Oder einfach nur dankbar sind. Aber diese Alten sehe ich seltener wie die andere, mißmutige und verbitterte Fraktion. Die Schuld liegt nicht nur an ihnen, aber zuerst einmal ist jeder selbst für sein Leben verantwortlich. Und wenn man unfreundlich ist und auf die Jugend schimpft, muss man sich nicht wundern, wenn diese kein Respekt vor den Alten hat.

    Vielleicht sollten wir uns öfters einmal vor Augen führen, wie gut wir es eigentlich haben. Anstatt über alles zu jammern und zu schimpfen.

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  • Der Wert eines Menschen

    Geschrieben am Februar 11th, 2010 Heidi Keine Kommentare


    Aus gegebenem Anlass wird mir einmal mehr die Missdeutung des “Wertes” bewusst. Folgende Situation hat mich zu der folgenden Erkenntnis geführt: Studium 7. Semester, BWL. Alles ehrgeizige Studenten, alle gut denn sie haben es bis zum Schluss geschafft. Die Prüfungsergebnisse werden bekannt gegeben und eine Studentin erhält eine Note, die sie zunächst in Ordnung findet. Als sie hört, dass eine andere Studentin, die ihrer Meinung nach viel schlechter als sie selbst war, eine bessere Note hat, ärgert sie sich darüber.
    Hätte sie nicht gewusst, dass die andere besser ist, hätte sie sich nicht geärgert und sich selbst den Abendvermiest.

    Im Westen wird der Wert eines Menschen zunächst an den Noten, später am Beruf und innerhalb des Berufes am Verdienst gemessen. Stets bestimmen Zahlen den Wert eines Menschen. Und diese werden von anderen Menschen aufgrund Tests, Prüfungen, Leistungsnachweise und persönliche Vorlieben vergeben.

    Doch ist das wirklich der Wert eines Menschen? Ist demnach ein 1er Schüler mehr “wert” als ein 3er Schüler? Was sagt diese Note über den Menschen an  sich aus, sein Charakter, sein Wesen?

    Nicht viel. Wir alle kennen Beispiele von reichen Menschen, die Tyrannen oder Choleriker sind und der Menschheit nichts Gutes bringen. Wir kennen “arme” Menschen, die nicht viel verdienen, nicht gut in der Schule waren, für andere aber da sind. Wer ist jetzt mehr wert?

    Ist ein egoistischer Manager mehr wert als ein guter Familienvater, der am Band arbeitet? Ist ein Arzt mehr wert als eine Krankenschwester?

    Der wahre Wert eines Menschen hat nichts mit den von uns auferlegten Stempeln wie Noten oder Gehaltszuordnungen zu tun. Kann es auch gar nicht, denn jeder von uns ist einzigartig, hat andere Ziele im Leben und andere Vorstellungen. Einer möchte Karriere in einer großen Firma machen und viel Geld verdienen, der andere ist als Fischer glücklich.

    Jeder Mensch hat einen individuellen Wert, der mit keinem anderen Menschen zu vergleichen ist. Man kann sich nur mit sich selbst vergleichen und mit niemandem anderem. Das vergessen die meisten Menschen, aber für uns westlich erzogene Menschen ist so etwas auch schwer zu verstehen. Wir werden schließlich ab 6 Jahre auf Zahlen und auferlegte, standardisierte Werte getrimmt.

    Ich kenne das gut, dieser Ehrgeiz, dieser Druck und Zwang, immer die Beste sein zu müssen. Ich war bis zum Anfang des Studiums genauso. Aber es bringt nichts. Natürlich kann man sich puschen und es weit bringen, im gesellschaftlichen Sinne “erfolgreich” sein. Ob man mit einem 60 Stunden Job, einem großen Auto, Haus etc. dann glücklich ist, ist fraglich. Und zwar wirklich glücklich. Nicht das Glücksgefühl, dass uns unser Ego vorspielt.

    Denken sie darüber nach. Und entdecken sie ihren wahren Wert.




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  • Das Gute in anderen sehen…

    Geschrieben am Januar 21st, 2010 Heidi Keine Kommentare


    Zwar hat jeder Mensch eine Botschaft für uns, egal ob wir das gleich sehen oder nicht. Schließlich dient der andere nur als Spiegel, um uns auf Schwächen oder Stärken hinzuweisen und unser persönliches Wachstum zu fördern. Ab und zu ist es jedoch ratsam, sich von unsympathischen Menschen fern zu halten, bis man weit genug ist, aus diesen Personen die Lektionen zu lernen.

    Im Freundes- oder Bekanntenkreis fällt dies leichter. Schließlich kann jeder frei wählen, mit wem er befreundet sein möchte oder nicht.

    Im Beruf sehen wir das ein wenig anders. Oft müssen wir in einem Team arbeiten, mögen wir den anderen nun oder nicht. Genauso fällt es vielen bei näheren Verwandten wie Eltern, Onkel, Tante, Opa etc. schwerer, ihnen klar ihre Meinung zu sagen oder ihnen auch klar aus dem Weg zu gehen.

    Findet man den neuen Chef unsymphatisch, ist es meistens auch schwierig die Unsympathie durch Ausweichen zu versuchen.

    Auch ich habe einige Menschen in meinem Leben, mit denen ich mich lieber nicht abgeben wollte oder so oft zusammen sein wie es durch die Umstände sein muss. Arbeit oder Familie, oft haben wir tief sitztende Programme, die uns nicht erlauben, den Menschen im familiären oder geschäftlichen Umfeld aus dem Weg zu gehen. Mir hat hier sehr der Tip von Herrn Kurt Tepperwein geholfen.

    Finden sie an dem anderen etwas sympathisch.”

    Suchen sie etwas, dass sie an dem gegenüber gut finden. Sei es seine geschäftliche Leistung, sein Kleidungsstil, sein Auto, seine Augen, egal was. Nur eine kleine Sache und darauf konzentrieren sie sich. Sie werden sehen, dass dies schon die negative Schwingung ein wenig abdämpft.

    Probieren sie es wirklich einmal aus und versuchen sie immer an dem ihnen gegenüber etwas toll zu finden. Sie haben einen egoistischen Chef? Vielleicht finden sie seine Leistung beachtenswert, oder sein Drang für viele Pflanzen im Büro. Sie haben eine nervende Tante? Finden sie etwas an ihr, dass sie gut finden und es wirklich ehrlich meinen. Denn nur dann kann sich die Schwingung verändern. Aber es ist ein machtvolles Instrument, negative Schwingungen gegenüber einem anderen einzudämmen.

    Ich versuche es jeden Tag und bin überrascht, wie gut es funktioniert. Mit sich selbst kann man das übrigens genauso machen. Haben sie einen schlechten Tag und läuft ihrer Meinung nach alles schief, dann führen sie sich einige Punkte vor Augen, die sie toll an sich finden (und jeder hat Eigenschaften und Fähigkeiten, die einzigartig und grandios sind!).

    Probieren sie es aus. :-)


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  • unnecessary worries..

    Geschrieben am Januar 13th, 2010 Heidi Keine Kommentare

    … is I believe an illness of the Germans. I count myself also to the infected, nevertheless, force myself more and more on the way to the healing.

    Why? Because it brings nothing. We get, actually, every time the proof that worry before nothing has brought and, nevertheless, we do it again. Many of us, in any case.

    I was asked by my company to hold a training, internationally. Sweden, Dane, Briton, Swiss, Germans. So on English. Twice the whole, in the mornings and in the afternoon. I am in in English do not speak thus skilledly and had panic fear to fail. One week before I considered to call off the whole one. Two days before there came the nightmares. I dreamt how I forgot all English words during the meeting and did not get on any more.

    A part about me knew that I was able to do it and the others also knew it, but they would not have asked me certainly. I controlled the most important words and would get it there. Moreover, it was a good practise for late and the colleagues are always very helpful anyhow.

    But then there came again the other voice or the pictures which feigned my failure in me. And I worried to myself. During two weeks.

    A few weeks ago then was the meeting. At the beginning I was unsafe, excited, however, they understood me. One word I don’t really know, but then my German colleagues did help me and everybody has thanked at the end for the great training. Everything ran well.

    The worries I had made myself once more unnecessary. A voice will announce itself absolutely again to the next big job in the background which me to provide requests. However, I do not need to hear any more on it, or?

    Since in advance generally nothing brings worries. If something not so runs during a job, a exam or a meeting as it has to do, one can think to himself at his time still and think about a solution. But not already days or weeks before. This robs only needlessly of energy, believes me ;-)


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  • Rules and Rituals

    Geschrieben am Juni 26th, 2009 Heidi Keine Kommentare

    Me and Steffen had a quite interesting, also not completely neutral discussion on church, Buddhismus, rituals and rules in our life and I would like to give some my thoughts to you.

    We all have “rituals” of most diverse kind in our life. And I agree to Steffen that these rules and rituals have shown us a certain direction particularly when we have been a child. As long as they are a certain noncommittal framework they are also quite meaningful and even necessary in my eyes.

    But unfortunately a wide variety of rules are pushed upon you as a child, which are in no way in alignment with what the particular one wishes from the inside. E.g.: very soon it disturbed me to go to the church each Sunday, whether I had the desire or not. Every time this hour was terrible for me and I only waited for it to pass by quickly. So the whole thing didn’t had anything positive for me. Another one, who goes voluntarily to the church each Sunday, experiences more positive out of it naturally.

    And I think this is also an important point: As long as rituals and rules, which came from the outside, align with yourself or fit at least very well, is a marvelous thing; because one can draw also very much power from such rituals and rules, because they provide a certain objective.

    But particular rules which come from the outside and which do not feel well and aligned with yourself, should be given up in my opinion and replaced by own “rules”.

    Certain basic conditions for a society are surely useful, since they all provide a direction and help us unconscious humans to not aimlessly stray. But the more conscious one becomes, the more he knows about the sense and the goals in life. Then one does not need the auxiliary rules of the society any longer, if they appear not further useful to him.

    So then one has the free choice. Is this rule of the others helpful for me? If “yes” this is totally okay also if it is not helpful and being replaced by own rules.

    Thus I do not mean that each and everyone can just do what he wants, because it is to differentiate here out of which mental condition he acts. If one is a conscious human being then he will never limit any other being in any possible way even though remaining perfectly faithful and truthful to himself. For which reason should he think and act this way?

    This becomes problematic only with unconscious humans, that is humans with massive, strong ego. But I am not talking about such human beings here.

    Ultimately everyone may select freely during his lifetime here on earth which is correct for him and which is not. As long as he is unconscious he will perceive that which thinks and does the majority as the “correct” way. But rules, religions, rituals etc., which have been created by someone else, can align only partially with us though. This is because of the fact that we are all individual. And a rule which is helpful to one human being to 100%  could be helpful to the other one only up to 30% though, because he has completely different tasks and preferences.

    Walking wakefully and fully aware through life, staying open for the new and remain faithful to yourself, this is what I believe is the highest of all arts.

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  • The beginning…

    Geschrieben am März 17th, 2009 Steffen 1 Kommentar

    What is life all about?

    My journey began at some point in life where I experienced more and more dissatisfaction creeping into my daily routine. This was not a situation I’d liked and I’d thought about my situation and looked for solutions to find out how to regain joy and happiness again. I started asking myself: Why am I here and what is it all about? What is life really about?

    Having thought about this point over and over again, I began realizing that every day I walk through my life I experience people having the same issue. When I looked into their faces, listened to their words, I found the same question about the core of it all on an unconscious level. It seemed like a deep inner search for true living, in joy and happiness and being completely satisfied.

    So I became curious, bought my first books which I hoped could give me some answers (I have always been an enthusiastic reader of books), and the more I read, I ended up with more and more questions. Obviously I had started on a journey which leads me to undiscovered land: The true potential of the ourselves and the wise use of  it to create the life that I want.

    What first hit me like a hammer was the conscious realization that I have lived my life totally unconsciously, driven by thoughts, words and actions of others.  Today I can state that this has been the first essential step, because in becoming aware of going through my life like a sleepwalker, I have been given the great gift of changing the way I think, search for solutions and getting the rudder back into my hands. This has been such a great experience, so I proceeded like being driven by an unknown inner force, getting more and more curious and I began exploring and discovering the great mystery that we call life. What a journey as I am experiencing it along the way! It doesn’t took long before the answer to my question, “what is it all about?”, came up inside of me: A journey that is meant to be enjoyed along the way! Wow, this was mind-blowing! And it still is….. ;-)

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  • Conversations about life

    Geschrieben am März 15th, 2009 Steffen Keine Kommentare

    Welcome curious people!

    This is a section where I’d like to discuss and share all our insights about life and how we can implement these into our daily living. Like many people I am thinking about life and its mysteries so often to come to a point of deep understanding, so this is the beginning of a conversation full of joy and wisdom about ourselves and our mission in life. Enjoy!

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