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Unser erstes eigenes Pferd
Geschrieben am August 15th, 2010 Keine KommentareAuf der Eurocheval sahen wir ihn zum ersten Mal und haben uns sofort verliebt. Orage, ein französisches Kaltblut der Rasse Trait Auxious, 8 Jahre alt. Ein wunderschönes Tier, das uns nicht mehr aus dem Kopf ging. Und so starteten wir gestern zu einer für viele vielleicht verrückten Tour von 1100 km (Hin- und Rückfahrt) nach Burgund. Zuerst war ich etwas skeptisch bezüglich der Franzosen gegenüber den Deutschen, Vorurteile etc. Die stellten sich jedoch allesamt als unbegründet heraus.
Denn im Gestüt dieser seltenen Rasse wurden wir sofort herzlich von dem Präsidenten der Vereinigung empfangen. Pierre führte uns um die Ecke der offenen und freundlichen Stallung und da stand er auch schon. Orage.
Zuerst wurde er von einem Mädchen (ich glaube Aurelle) geritten, die ihn jeden Tag betreut. Danach durfte auch ich einen Proberitt machen und ich war begeistert. Ein superbequemer Schritt, ein sehr schwungvoller Trab und der Galopp, den ich selbst vorerst nicht ausprobierte, sah auch super aus. Er reagierte problemlos und war so etwas von ruhig, kurzum gesagt: Das Pferd!
Sehr schnell war für mich und Steffen klar: Orage hat uns nicht enttäuscht, er ist es. Also wurde alles geschäftliche abgemacht und danach saßen wir bei einem Glas Wein mit Pierre, der Übersetzerin und einigen Angestellten zusammen und sprachen über Gott und die Welt. Aurelle fiel es leider sehr schwer, dass Orage nun verkauft war, aber wir versicherten Fotos zu schicken.
Und nun wird organisiert. Stall, Sattel, Trense, Transport etc. Und Mitte September wird dieses wundervolle Pferd dann zu uns kommen.
Wir können es kaum erwarten.
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Bewertung
Geschrieben am August 11th, 2010 Keine KommentareIch frage mich sehr oft in letzter Zeit, was die Ursache für eine Gesellschaft, wie sie sich heute in Deutschland darstellt, ist. Generell glaube ich, dass das Negative der Welt auf einer Tatsache beruht: Bewertung.
Ein Kind kommt auch die Welt und findet alles erst einmal toll oder neutral. Es ist neugierig, möchte alles erkunden, alles kennen lernen. Wenn ihm etwas nicht schmeckt, dann isst es diese Mahlzeit einfach nicht mehr. Aber es bewertet noch nicht, es stellt nur fest dass dieses Gericht nichts für es ist.
Doch dann kommen die Prägungen. “Mach das nicht”, “Das ist schlecht”…. Die Umwelt vermittelt jedem Menschen, dass es sowohl schlechtes als auch gutes gibt. Und was als schlecht gilt, wird gesellschaftlich bestimmt. In vielen Ländern gilt etwas als Gut, in anderen dagegen als Schlecht. Bei nationalen Gerichten kann man das immer sehr gut sehen. Nehmen wir einmal Island, da wir demnächt dorthin fliegen. Ein Nationalgericht ist in Sauermilch eingelegte Hoden. Ich und viele Deutsche fragen sich wie man so etwas essen kann. Die Isländer fragen sich vielleicht, wie man Sauerkraut essen kann oder Schinken, der ewig lang geräuchert wird.
In Indien sind Kühe heilig, hier essen wir sie und und und…
Es wird also von der Gesellschaft, in der man aufwächst, ein gewisses gesellschaftliches Konstrukt aus Gutem und Schlechtem vorgegeben. Teilweise führen diese “Regeln” bei den Menschen zu Angst, Schuldgefühlen, Depression. Wieso? Weil man gerne innerlich den Drang hat, etwas zu tun und aber das auferlegte Konstrukt dir einredet, dass das schlecht ist. Nicht jeden Tag zu arbeiten ist schlecht, ständig in Urlaub in andere Länder zu gehen ist unnötig usw. Viele Menschen lassen ihre Träume Träume bleiben, da sie Angst haben vor der Bewertung anderer. Der Ruf, der beschädigt werden könnte. Stattdessen geht man lieber jeden Tag arbeiten, obwohl man doch so gerne etwas künstlicheres machen wollte. Ein Buch schreiben, um die Welt reisen etc.
Die Bewertung anderer und die Bewertung, die wir selbst an den Tag legen, ist unsere Fessel die uns von einem freien Leben abhält. Ich kenne auch diese Fesseln, sehr gut und es kostet ein wenig Mut, sie abzulösen.
Wir wollen uns z.B. ein Kaltblutpferd kaufen, das wir auf einer Pferdemesse gesehen haben. Meinen Eltern erzähle ich es nicht, warum? Weil ich weiß, wie sofort mütterlicherseits bewertet wird. Und nicht zum positiven. Eine Freundin von mir hat, nachdem ich ihr es erzählt habe, sofort Bewertungen der Gesellschaft abgeschossen ohne es überhaupt bewusst wahrzunehmen. “Wird dir das nicht zuviel? Wo willst du es denn unterbringen? Was ist wenn ihr in Urlaub geht? Warum nimmst du kein Pferd von nebenan? Kaltlbüter haben doch keine schöne Bewegung…..”
Ich bin mir sicher, warum sie das sagt, wird sie selbst nicht wissen. Denn auch sie hatte ein kleines Pony, dass eigentlich laut Gesellschaft zu klein für sie zum Reiten war. Aber die zwei hatten super viel Spaß und sie liebte es, mit diesem kleinen Pony durchs Gelände zu düsen.
Wir müssen uns bemühen, weniger zu bewerten. Weniger die anderen zu bewerten und was noch wichtiger ist, weniger uns zu bewerten. Hinterfragt euch öfters, wenn Zweifel aufkommen, warum das so ist. Denn wie hat Steffen heute morgen so schön zitiert:
“Es gibt weniger Menschen die scheitern als die, die kapitulieren” - Henry Ford
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Traurig aber oft wahr…
Geschrieben am August 7th, 2010 Keine Kommentare“Die meisten Paare leben in emotionaler Scheidung und bleiben nur aus finanziellen oder sozialen Gründen zusammen; sie halten sich an die Regel aus der Mafia Sage “Der Pate”:
Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher”
David Schnarch, Sexualtherapeut
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Humorvolles über Rentner…
Geschrieben am Juli 30th, 2010 Keine KommentareEine fantastische Satire über die lieben Rentner - einfach köstlich! Viel Spass beim Lesen
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Musiklyric: Hurts
Geschrieben am Juli 29th, 2010 Keine KommentareHier einmal der Text eines tollen Liedes, das sicherlich viele von euch in letzter Zeit im Radio gehört haben.
Hurts: Wonderful life
Es war Samstagnacht
auf einer Brücke über den Fluss Severn,
als Susie den Mann ihrer Träume traf.
Er sagte, dass er in Schwierigkeiten sei
und er lieber allein wäre.
Aber irgendwas Seltsames lag in der Luft.
Sie schauten sich wortlos an
und plötzlich begriff sie was los war.
Susie packte den Mann und ergriff fest seine Hand,
als der Regen sich mit seinen Tränen vermischte.Sie sagte:
Lass nicht los
Gib nicht auf,
das Leben ist doch schön.Sie fuhren durch die Stadt zur Temple Station.
Er hing in den Ledersitzen und weinte wie ein Baby.
Susie erfuhr, dass er ein Familienvater war,
und das Leben ihn in die Knie gezwungen hatte.Sie drückte ihn gegen die Wand und küsste ihn.
Es brannte wie Feuer in ihm und plötzlich
fing er an zu begreifen.
Er nahm sie in die Arme, ohne zu wissen warum.
Aber langsam fing er an zu verstehen.Sie sagte:
Lass nicht los.
Gib nicht auf,
das Leben ist doch schön. -
Glühwürmchen
Geschrieben am Juli 3rd, 2010 Keine KommentareGestern saßen wir nach diesem sehr heißen Tag noch auf der Terrasse und hatten ein sehr schönes Gespräch. Da wir sehr spät gegrillt haben, wurde es dann auch um 22 Uhr dunkel. Und dann sahen wir beide zum ersten Mal in unserem Leben ein Glühwürmchen, das völlig ruhig und grün glühend langsam über die Terasse flog.
Ich habe Glühwürmchen bisher nur im Fernsehen gesehen oder davon gelesen. Aber diese kleinen Tiere selbst zu sehen versetzt einen doch in Staunen. Wir beide waren augenblicklich still und beobachteten dieses faszinierende Tier. Wunderschön und tief beeindruckend.
Bei allem Künstlichen, dass wir Menschen produzieren, sind die Farben der Natur doch am schönsten. Und das Licht eines Glühwürmchens gehört ebenfalls dazu.
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Rettungsaktion
Geschrieben am Juli 2nd, 2010 Keine KommentareHeute morgen saßen wir zum Frühstücken gemütlich im Garten, als Steffen im Nachbargarten eine Amsel entdeckte, die sich im Netz der Himbeersträucher verwickelt hatte. Wir sofort aufgestanden und nachdem ich bei den Nachbarn kurz um Erlaubnis gefragt hatte, sind wir in den Garten. Der arme Vogel hat sich in dem Netz total verfangen und das Netz bereits ins Gefieder gewickelt. Alleine würde sie nicht mehr hinaus kommen. Wir schnitten ein Stück ab und versuchten sie so gut es geht von dem Netz zu befreien. Leider ist sie zwischendurch entwischt und unter unseren Johannisbeerstrauch gesessen. Steffen beobachtet die Kleine nun ein wenig, evtl. schafft sie es den Rest des Netzes selbst zu befreien, ansonsten werden wir sie wohl nochmals einfangen müssen.
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Blumenpracht
Geschrieben am Juli 2nd, 2010 Keine KommentareLangsam aber stetig erblühen die Rosen in unserem Garten, außerdem einige andere tolle Blumen, deren Pracht ich euch nicht vorenthalten möchte. Genießt und staunt.
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Deutschland-Muffin
Geschrieben am Juni 26th, 2010 Keine KommentareDie Weltmeisterschaft regt doch sehr viele Leute zur Kreativität an. So auch meine Mutter, die letzte Woche kurzerhand auf die Idee kam, Deutschland-Muffins zu backen. Ist ihr doch gut gelungen, oder?
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Gnädige Spatzen
Geschrieben am Juni 15th, 2010 Keine KommentareBei uns nisten ja einige Spatzen am Haus und erfreuen sich unseren Johannisbeeren, die seit einigen Tagen verlockend rot leuchten. Nunja, wenigstens sind sie so gnädig und lassen uns jeweils die Hälfte (oder öfters auch nur 1/4) übrig.
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Take a break
Geschrieben am Juni 5th, 2010 Keine KommentareUnsere Meerschweinchen sind wirklich sehr gute Lehrer, besonders bezüglich die Art zu leben. Während draußen an diesem Samstag bereits wieder sämtliche Rentner ihre Rasenmäher startklar machen und auch die restliche Bevölkerung etwas zu arbeiten sucht, lassen es sich die Meerschweinchen gut gehen und ruhen einfach aus. Mir fällt es auch sehr schwer aber gerade bei so einem schönen Wetter sollten wir doch öfters einfach mal eine Pause machen und ein wenig Energie schöpfen.
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Unser Garten
Geschrieben am Mai 9th, 2010 Keine KommentareGestern hatten wir einen richtig entspannten, schönen Gartentag. Zuerst kauften wir noch einige Blumen, Kübel und Deko und dann ab in den Garten. Das Ergebnis seht ihr auf den Bildern, jetzt müssen die Pflanzen nur noch fleißig wachsen.
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Kleine Monster oder Kuschelerziehung
Geschrieben am Mai 2nd, 2010 Keine KommentareGestern haben wir ja den Palmengarten in Frankfurt besucht - und viele Eindrücke gesammelt. Die Natur mit ihrer Farbenpracht und Freundlichkeit sorgte dabei für die positiven Eindrücke. Die Menschen leider für die negativen.
Besser gesagt durften wir wieder einmal das Ausmaß der momentan weit verbreiteten Kuschelerziehung erleben. Ganz ehrlich, in den Städten sieht es teilweise noch schlimmer aus als in den Dörfern. Denn völlig von der Natur entfernt und den materiellen Dingen hinterherjagend ist die Vernunft und besonders der Menschenverstand wohl verloren gegangen. Anders kann ich mir das nicht erklären, was wir im Palmengarten wieder erleben durften.
Beginnend im Tropenhaus. Wir und zahlreiche andere Besucher genießen die Palmen, die exotischen Pflanzen. Teilweise sitzen die Leute auf den Bänken und staunen einfach nur. Bis die friedliche Stille in dieser Natur durch ein lautes Schreien und Kreischen unterbrochen wird. Dann trampeln, wieder Kreischen in den höchsten Tönen (ich wusste nicht einmal dass Menschen so hohe Töne von sich geben können). Was war, natürlich Kinder. Ist ja ok, Kinder machen Lärm aber muss das in öffentlichen Plätzen sein? An einem Ort der Erholung und Entspannung?
Ganz ehrlich, wenn ich so etwas gemacht hätte und andere Menschen dermaßen gestört, hätte ich etwas zu hören bekommen. Und zwar nicht nur das zaghafte, kaum vernehmende “Nicht so laut” von den Eltern, die ebenfalls laut redend durch die Häuser gingen. Tja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Respekt gegenüber anderen gleich null.
Draußen dann das nächste. Zwei sehr zutrauliche Gänse kamen zu uns und wir fotografierten. Um für die Gänse nicht so bedrohlich zu wirken gingen ich und Steffen in die Hocke. Die Gänse blieben ruhig und kamen noch näher herbei. Was passiert? Ein Kind rennt laut schreiend herbei und im Vorbeigehen stützt es sich auch noch auf Steffens Rücken auf oder tatscht ihn beim Vorbeigehen an. Ich habe es nicht mitbekommen, ansonsten hätte es wohl gefunkt. Geht’s noch? Wieder keine Reaktion der Eltern. Gänse verscheucht und fremde Leute einfach so angetascht - Respekt wo bleibst du?!
Später dann nochmal das nächste: Ein Gänsepaar mit zwei Küken kommen herbei. Eine Menge von Eltern und Kindern, die man aufgrund des Lärms schon von weitem ausmachen konnte, kommt herbei. Kreischt und geht natürlich sofort wieder zu den Gänsen, die schon unruhig werden wegen ihren Küken. Die Eltern: Null Reaktion. Dann schmeist ein Kind mit einem Stein nach einem Küken. Wieder keine Reaktion der Mutter. Ich frage sie schon sehr wütend:”Muss das eigentlich sein?” und schaue sie böse an. Sie darauf in piepsiger, fast flüsternder Stimme zum Kind:”Na lass das halt mal.”
Ein Vater, etwas irritiert durch meine offensive Art zieht nun auch sein Kind, das null Respekt vor den Gänsen hat, weg und meint:”Na bleib mal lieber weg von dem Gänsebaby.”
Argh!!!
Kein Wunder dass momentan so viele kleine Monster herangezogen werden, die null Respekt vor anderen Menschen haben und schon gar nicht vor der Natur und den Tieren. Gewisse Werte wie die Natur und vor allem andere Wesen, egal ob Mensch oder Tier, zu respektieren, waren die ersten Werte, die wir von unseren Eltern kennen gelernt haben. Kein Wunder scheuen sich diese Kinder später nicht, andere zu beleidigen, Eigentum anderer zu mißbrauchen, die Natur zu zerstören und Egoisten zu werden. Die Kinder können ja nichts dazu, bei solcher Kuschelerziehung ist kein Wunder, was dabei heraus kommt. Und später fragen sich dann noch genau diese Eltern, die den Kindern von Anfang an nichts lernen, alles durchgehen lassen, was sie denn falsch gemacht hätten. Alles um es kurz zu sagen.
Ich bin nicht dafür, ein Kind zu schlagen oder sonstige psychische wie physische Mißhandlungen zu fördern. Aber bitte, liebe Eltern, schaltet doch mal euer Gehirn ein! Arbeitet erst einmal an euch selbst und euren Werten bevor ihr Kinder in die Welt setzt. Lernt erst einmal Respekt vor den anderen bevor ihr da wieder etwas heran zieht, das anstatt die Gemeinschaft den Egoismus fördert.
Denn was ich mich immer mehr frage bei diesem Benehmen von Seiten der Eltern und Kinder ist: Wer nimmt auf die Leute Rücksicht, die durch diese Kinder gestört oder gar geschädigt werden? Wer nimmt auf die Gänse, die teilweise sogar unter Naturschutz stehen, Rücksicht? Wer? Immer heißt es: Nehmt Rücksicht, ich hab schließlich ein Kind.
So eine Aussage ist kein Freischein für unsoziales und unverschämtes Benehmen. Im Grundgesetz steht nämlich, dass die Würde eines MENSCHEN unantastbar ist. Es steht nicht geschrieben: Die Würde eines Kindes. Und es steht auch nicht geschrieben, das die Würde eines Kindes oder dessen Eltern vor der Würde eines anderen steht.
Also denkt einmal darüber nach.
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Palmengarten - Teil 1
Geschrieben am Mai 2nd, 2010 Keine KommentareGestern, am 1. Mai, fuhren wir nach Frankfurt um dort den schönen Palmengarten zu besuchen. Ich und Steffen waren beide gut drauf und freuten uns auf die vielen exotischen Pflanzen und die Farbenpracht. Leider wurde die Stimmung ziemlich strapaziert noch ehe wir dort waren. Denn in Frankfurt fand am 01. Mai ein Radrennen statt und sämtliche Straßen waren ohne Umleitungsschilder einfach blockiert. So irrten wir eine 3/4 Stunde durch Frankfurt (vielen Dank an die Stadt für diese tolle Organisation!) und hielten schließlich vor einem Polizeiauto. Wir hatten genug. Hinter uns standen plötzlich 4 weitere Autos, die ebenfalls sich auf den netten Polizisten im Auto stürzten. Der erklärte mir dann, wie wir doch noch in den Palmengarten finden konnten und 10 Minuten später erreichten wir unser Ziel.
Die Stimmung hellte sich jedoch schnell wieder auf, denn der Palmengarten lohnt sich wirklich. Kakteen, tropische Pflanzen, Palmen, ein Leberwurstbaum, Rhododendron-Büsche und ein wunderschöner See. Und viele viele Gänse und Enten, die sehr zutraulich waren.
Kurzum, es wurde doch noch ein wunderschöner Tag und die Mühe hat sich sichtlich gelohnt. Denn nichts materielles kann so viel Freude und tiefe Glückseligkeit ausstrahlen wie diese Farbenbracht der Natur.
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Erschreckend und Erschütternd
Geschrieben am April 22nd, 2010 Keine KommentareGestern nacht wurde auf ZDF ein interessanter Bericht gesendet mit dem Namen: “Abgemolken - wenn Milch nichts mehr wert ist”. Und ich muss sagen, dass ich danach ziemlich wütend war.
Denn besonders die Kleinbauern werden in Deutschland regelrecht mit Dumpingpreisen fertig gemacht. Folgende Aussage eines Bauern verdeutlicht das auch nochmal:
“Eine Tonne Mist, vergärt in seiner Bio-Gasanlage, bringt ihm 600 Euro - eine Tonne Milch dagegen gerade mal um die 250 Euro. Und - Mist gibt es fast umsonst, während das Milchgeld nicht einmal mehr das Futter für seine Kühe trägt.”
Ich habe mich so gefreut letztes Jahr, als zahlreiche Bauern auf die Straße sind und endlich gegen diesen Misstand öffentlich protestiert haben. Verärgert und wütend bin ich jedoch über die Tatsache, dass die dortigen Abmachungen in keinster Weise gehalten wurden. Die Milch ist noch billiger wie in 2009 und den Bauern, besonders den Kleinbauern, geht es um ihre Existenz.
Wollt ihr wirklich, dass es nur noch wenige “Milchfabriken” gibt, in denen Kühe in Massen gehalten werden und nach ein paar Jahren abgeschafft werden, weil sie nicht mehr genügend Milch bringen? Also ich bestimmt nicht. Denn gerade in Bayern führen die Kühe meistens noch ein tolles Kuhleben, der Bauer kennt sie beim Namen und sie dürfen vor allem raus und draußen das gute Gras fressen.
Haben wir uns schon so sehr von der Natur entfernt, dass wir wirklich jeden kleinen Bauern kaputt machen und alles nur noch im Großen sehen können? Vermutlich, denn den Verbrauchern ist es wichtig, dass sie alles billig bekommen. Dass die Milch und die Eier noch von Tieren direkt sind und deren Haltung nicht kostenlos ist, scheint viele Verbraucher nicht zu interessieren. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass die Verbraucher ohne einmal nachzudenken bei Milch, Eiern, Obst und Gemüse zum billigsten greifen. Höchstens es steht Bio darauf, dann ist die Sache plötzlich mehr wert.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, direkt beim Bauern einzukaufen, dann tut es. Sei es Gemüse, Obst oder Milch, kauft wieder direkt ein. Denn bei den kleinen Obstbauern, die noch jede Frucht einzeln in den Korb legen, sieht es nicht besser aus (ich spreche aus Erfahrung). Kauft direkt und zahlt die 50 Cent mehr, denn für euch ist das nicht die Welt und dem Bauern hilft es, dass er sein Leben besser bestreiten kann und dass er durchhält.
Denn sonst verschwinden noch mehr Baurnhöfe in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern. Und damit verschwindet auch der Charme einer Landschaft und Menschen, die sich der Natur noch verbunden gefühlt hatten.
Kühe in Bayern auf dem Heimweg von der Weide in den Stall
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Brütender Schwan im Garten?
Geschrieben am April 18th, 2010 Keine KommentareNeben unseren Gänsen besuchen uns oft auch Schwäne und Enten. Seit kurzem setzt sich sehr oft und sehr verdächtig ein Schwan immer wieder in den Streuhaufen in unserem Garten direkt neben dem Neckar. Wir können noch nicht genau sagen, ob er anfängt zu brüten.
Jedenfalls sitzen er und noch ein anderer Schwan jeden Tag auf unserem Grundstück. Man darf gespannt sein ob es demnächst Schwanküken gibt.
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Nichts
Geschrieben am April 13th, 2010 Keine KommentareNichts
Kann man NICHTS tun?
Dieser Gedanke beschäftigte mich heute beim Streichen meiner Pergola. Zunächst sollte ich vielleicht erklären, dass ich Therapeutin und Beschäftigungsanleiterin bin, also ewig Kopfarbeit leiste. Ich produziere also auf der Arbeit nichts außer Zufriedenheit und die ist nicht sichtbar. Das Streichen meiner Pergola ist sichtbar. Beides ist etwas tun. Mein Gedankengang war nun: kann man nichts im Sinne von wirklich nichts tun?
Wenn ich male oder Hausarbeit verrichte, ist es sichtbar. Wenn ich Personen einzeln oder in Gruppen betreue – ist es im Grunde sichtbar – ich tue etwas. Wenn ich schlafe – schlafe ich – also schlafe ich – dies ist etwas tun.
Wann tue ich nichts?
Ich meditiere gerne – tue ich dann nichts? Doch, ich meditiere. Meine Frage ist also die grundlegende Frage – kann ein Mensch nichts im Sinne von wirklich nichts tun? Kann er völlig leer sein? Dann tut er doch auch etwas - er ist leer.
Mich beschäftigt das. Man MUSS etwas tun, man KANN etwas tun oder man MÖCHTE etwas tun – kann man wirklich im reinsten Sinne des Wortes, NICHTS tun?
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Poem from Shakespeare
Geschrieben am April 12th, 2010 Keine KommentareSpring
When daisies pied, and violets blue,
And lady-smocks all silver-white,
And cuckoo-buds of yellow hue
Do paint the meadows with delight,
The cuckoo then, on every tree,
Mocks married men, for thus sings he:
‘Cuckoo!
Cuckoo, cuckoo!’ O word of fear,
Unpleasing to a married ear.
When shepherds pipe on oaten straws,
And merry larks are ploughmen’s clocks,
When turtles tread, and rooks, and daws,
And maidens bleach their summer smocks,
The cuckoo then, on every tree,
Mocks married men, for thus sings he:
‘Cuckoo!
Cuckoo, cuckoo!’ O word of fear,
Unpleasing to a married ear.William Shakespeare
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Der alltägliche Wahnsinn
Geschrieben am April 3rd, 2010 Keine KommentareOstern steht morgen vor der Tür und deshalb habe ich mir schon fast gedacht, dass es sinnvoll wäre, heute sehr früh zum Aldi zu fahren. Eigentlich hätte ich es gerne ganz vermieden, aber dank dem guten Hunger von unseren 6 Meerschweinchen war mal wieder der Salat und die Karotten alle. Also früh aufstehen (4 Stunden Schlaf
) und los gings.Um 8:15 Uhr parkte ich vor dem Discounter auf einem total überfüllten Parkplatz. Die Leute gehetzt, gestresst und so gar nicht in Osterlaune. Das gleiche wie vor Weihnachten. Irgendwie immer an den “besinnlichen” Tagen herrscht ein Stress in Deutschland, purer Wahnsinn.
Ich also rein in den Aldi, wurde dabei fast von einem Rentner angefahren der mich mit halfoffenem Mund nur anstarrte, als ich mit einem Satz vor seinem Auto wegsprang. Drinnen sah es kaum besser aus. Die Leute kauften mal wieder ein, als würde morgen der Krieg ausbrechen.
Ich bin nur zum Gemüse und wurde dabei mehrmals angerempelt. An der Kasse herrschte dann auch wieder das übliche Gedränge und die Leute sahen alle soooo entspannt und voller Vorfreude auf Ostern aus. (vorsicht Ironie!)
Auf dem Parkplatz schrie dann ein Mann seine Frau so laut an und machte sie fertig, dass sie doch ein Nichtsnutz und Dumm wie Stroh sei, dass ich entgültig die Flucht ergriff.
Leute, bitte! Morgen ist Ostern. Also entweder ihr werdet alle mal normal vor den Feiertagen oder man sollte die Feiertage entgültig abschaffen. Nur noch ein Feiertag und keine zwei mehr. Denn das führt bei den Leuten sichtlich zur Massenpanik, sie würden in den 2 Tagen ohne geöffnete Discounter verhungern. Und der Stresspegel auf den Straßen und in den Geschäften steigt auch um 150 % an. Und morgen sitzen dann alle scheinheilig friedlich zusammen. Je nachdem giftet man sich dann auch an weil alle so gestresst sind von den Vorbereitungen für ein “besinnliches” Osterfest.
Diese Feiertage dienen eigentlich nicht dazu, uns völlig zu verausgaben mit Negativität und Geschwindigkeit. Denkt mal darüber nach
Und Tip: Wenn ihr nicht müsst, kauft niemals den letzten Tag vor den Feiertagen ein!
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Frühlingsdeko
Geschrieben am März 28th, 2010 Keine KommentareNormalerweise bin ich ja nicht so der “Deko-Typ”. Aber vor kurzem haben Steffen und ich doch einige süße Schäfchen und Kücken gefunden, die wunderbar zum Frühling passen und außerdem jedesmal für ein Lächeln auf unserem Gesicht sorgen.

















