• See the strenght in each other…

    Posted on January 21st, 2010 Heidi No comments

    Though every person has a message for us no matter whether we see this same or not. Finally, the other is a  mirror for us and point out our weaknesses or strengths and promote our personal growth. Nevertheless, now and again it is advisable to keep away from unpleasant people, until one is wide enough to learn the lessons from these people.

    In the circle of friends or friend’s circle this  falls lighter. Finally, everybody can freely choose with whom he would like to be friends or not.

    In the occupation we see this a little different. Often we must work in a team, if we like the other team members or not. Just it falls to many with closer relatives like parents, uncle, aunt, grandpa etc. heavier to say them clearly her mind or to go for them also clearly from the way.

    If one finds the new boss unlikeable, it is mostly to be tried also difficultly the unsympathy by elusiveness.

    Also I have some people in my life with whom I rather did not want to deal or so often together be like it must be by the circumstances. Often we have work or family, strong dogmas which do not permit us to go for the people in the informal or business sphere from the way. Here the tip of Mr. Kurt Tepperwein has helped me very much.

    “Find in each person a little bit sympathetically.”

    If you  search something that you find good in towards. Is it his business achievement, his clothes style, his car, his eyes, no matter what it is. Only one small thing and  concentrate you on this. You will see that this already absorbs the negative oscillation a little.

    Please try it and find a little bit great in the other person all the time. You have a selfish boss? Maybe you find his achievement notable, or his urge for many plants in the office. You have an irritating aunt? If you think something in her that you find good and mean it really honestly. Since only the oscillation can change. But it is a powerful instrument to dam negative oscillations compared with another.

    I try it every day and am surprised how well it functions. By the way, you can also try it with yourself. If you have a bad day and everything goes wrong in your opinion, then you make clear to yourself  some points which you find fantastically in yourself (and everybody have qualities and abilities which are unique and magnificent!).

    Try it and see which result you became.



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  • (Deutsch) Ebook “Weisheiten des Lebens - Band1: Tao Te King”

    Posted on December 7th, 2009 Steffen No comments

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  • (Deutsch) Zusammen

    Posted on November 19th, 2009 Steffen No comments

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  • (Deutsch) Durchhaltevermögen

    Posted on September 24th, 2009 Heidi No comments

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  • (Deutsch) Worte

    Posted on September 4th, 2009 Heidi No comments

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  • Prüfungsangst

    Posted on July 20th, 2009 Heidi No comments

    In manchen Teilen Deutschlands ist es schon vorbei, anderswo fängt es gerade an uns so wie bei mir ist die Zeit mitten drin. Prüfungszeit. Egal ob für Schule, Hochschule oder Uni. Und überall ist sie gegenwärtig. Die Prüfungsangst.

    Ich selbst habe früher ziemlich, heute nur noch in abgeschwächter Form, unter Prüfungsangst gelitten. Die meisten sind aufgeregt vor einer Prüfung. Ein gewisses Maß ist sicherlich nicht schlimm aber zu viel kann dann doch dazu führen, dass die Leistung abfällt. Blackout ist natürlich der Supergau.

    Wir alle lernen vor den Prüfungen, die manchen früher, die anderen später. Ich gehöre zu der Sorte, die eher früher anfangen um ein wenig Puffer zu haben. Aber egal ob man zwei Tage vorher beginnt und die Nächte durchlernt oder schon einen Monat vorher: Am Tag der Prüfung ist sie da. Die angst.

    Wenn ich meine Karriere als Schülerin und Studentin so begutachte, dann kann ich folgendes sagen: In fast allen Fällen war die Prüfungsangst völlig unbegründet. Ich und viele anderen schnitten gut oder sogar sehr gut ab, obwohl wir uns vorher tagelang verrückt gemacht haben und kurz vorher fast in Panik gerieten. Natürlich gibt es solche Leute, die gelähmt sind vor Angst, aber das ist doch die Ausnahme.

    Meiner Meinung nach sollte man sich vorher nicht unnötig Sorgen machen.  Mir persönlich hilft immer sehr gut, sich folgendes noch einmal bewusst vor Augen zu führen (am Tag der Prüfung oder kurz vorher): Ich habe gelernt und mich gut vorbereitet und ich werde das, was ich weiß, zu Papier bringen sofern danach gefragt ist.

    Wir sollten einfach mehr Vertrauen in uns haben.  Der menschliche Geist kann unglaublich viel Wissen aufnehmen und auch jederzeit wieder abrufen. Und wie viele Menschen haben schon vor uns die gleichen Prüfungen gemeistert? Also warum sollten wir es nicht schaffen?

    Ich drücke jedenfalls allen, die momentan auch so wie ich eine Prüfung schreiben oder auf ihre Ergebnisse warten, die Daumen. ;-) Habt keine Angst sondern glaubt an euch und eure Fähigkeiten.

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  • Das Spiel des Lebens

    Posted on June 3rd, 2009 Heidi No comments

    Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.

    Oliver Wendell Holmes

    Ein paar Worte zu diesem Zitat:

    Heute hatten wir wieder eine Diskussion darüber, warum doch so vieles im Leben so schwer erscheint. Um Programme aufzulösen und uns geistig weiter entwickeln müssen wir verschiedene Techniken üben üben üben. Bis es sitzt und wir gefestigt sind in neuen Verhaltensweisen. Doch warum ist es uns nach zwei drei mal schon zu viel und zu mühselig? Wann beginnt es, dass wir das Leben als schwer und mühselig empfinden?

    Es beginnt wie so vieles irgendwann in der Kindheit. Als Kind betrachtet man das Leben als ein Spiel und nimmt jede Aufgabe spielerisch in Kauf. Wenn ein Kind laufen lernen möchte übt es eben so lange bis es laufen kann. Es weiß, dass es erfolgreich sein wird und verzweifelt nicht nach dem zweiten Mal. Genauso Fahrrad fahren. Generell bei allem was es lernen möchte übt es bis der Erfolg eintritt.

    Und schleichend wird dies anders und aus dem Leben wird “ernst”. Man wird “erwachsen” und dabei verlieren Kinder auch meiner Meinung nach die spielerische Einstellung zum Leben. Wir sehen Aufgaben auf unserem Lebensweg und den Weg zur Lösung nicht mehr als Spiel, sondern als Last. Als mühselig oder sogar unerreichbar und hören auf, weiter zu üben.

    Daher ist es wichtig, dass wir das Leben mal wieder mehr spielerisch sehen. Uns freuen, hier zu sein und üben und lernen zu dürfen. Egal was es ist. Mir fällt das auch sehr schwer, aber je mehr wir wieder zu dieser Einstellung gelangen, desto leichter wird es. Denn wer von uns freut sich nicht gerne den ganzen Tag? Und genau das tun Kinder beim Spielen. Sich freuen.

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  • Freizeit

    Posted on May 30th, 2009 Heidi No comments

    Ich und Steffen hatten gerade wieder ein sehr gutes Gespräch bei einem schönen gemütlichen Frühstück. Während die Rentner mal wieder krampfhaft nach Arbeit suchen, kamen wir auf unser Lieblingsthema, das Ego, zu sprechen.

    Wieso z.B. kommt es immer in sozialen Gruppen wie z.B. Vereinen zu egoistischem Verhalten, Streitereien untereinander etc. Für mich ist so etwas unverständlich, warum Menschen, die das gleiche Ziel und die gleichen Interessen zu haben scheinen, doch auch hier in Egoismus und Energie von anderen ziehen, abrutschen. Sehr schnell ist das ursprüngliche gemeinsame Ziel vergessen und man widmet sich lieber dem hin und her untereinander. Sehr schade. Aber woher kommt das?

    Die Leute haben zu viel Energie, zu viel Wohlstand und zu viel Freizeit, die sie nicht richtig einsetzen.  Früher bestand z.B. das Ziel einer Gruppe wie z.B. einem Dorf darin, alle satt zu bekommen. Jeder hatte seine Aufgabe, jeder kannte das Ziel und jeder arbeitete darauf hin und am Schluss waren alle versorgt und zufrieden. Die Menschen setzten ihre ganze Energie dafür ein, dass die Gemeinschaft überleben konnte. In vielen Ländern ist das heute noch der Fall wie z.B. Afrika. Komisch dass man in solchen Gruppen ein respektvolles und liebevolles Miteinander statt Gegeneinander vorfindet.

    In den westlichen Ländern hingegen brauchen die Leute niemanden mehr. Sie gehen einfach einkaufen wenn sie etwas brauchen. Durch den Wohlstand haben wir mehr Energie frei, Zeit für uns. Das ist erst einmal nicht schlecht. Wenn wir die freie Zeit und Energie wieder sinnvoll nutzen würden. Doch die Leute haben anscheinend aufgrund des steigenenden Wohlstandes verlernt, sich Ziele zu setzen, Aufgaben zu sehen und zu wissen, was sie mit dieser freien Zeit machen können. Schlecht für die geistige Weiterentwicklung, gut fürs Ego. Denn wenn der Mensch nicht weiß, was er eigentlich möchte, kann das Ego im einige Angebote unterbreiten.

    • Schau doch mal was der Nachbar im Garten schon gemacht hat
    • Mähe den Rasen jeden Samstag so wie es sich gehört
    • Der hat ein neues Auto, das brauche ich auch!

    Wenn der Mensch nicht weiß, was er möchte und zwar was er wirklich möchte und nicht die Gesellschaft von ihm möchte, hat das Ego freies Spiel. Denn es spult dann sämtliche vermeintliche “Musst du” “Solltest du” etc. ab, damit es dem Menschen nicht langweilig wird. Das fangt beim Rentner an, der jeden Samstag den Rasen mäht und hört beim erfolgreichen Manager, der in seiner Freizeit schließlich noch Golf zu spielen hat, auf.

    Die Gemeinschaft hat unter der Steigerung des Egos natürlich auch extrem gelitten.

    Es ist wichtig, dass wir uns bewusst werden, was wir wirklich wollen. Ich sage nicht dass es besser wäre, wieder jeden Tag ums Überleben kämpfen zu müssen, damit die Menschen endlich wieder respektvoll und liebevoll miteinander umgehen. Aber wir sollten den Wohlstand sinnvoll nutzen und uns neuen Aufgaben widmen. Und dazu gehört als erstes, dass man sich einmal fragt, was man denn wirklich in seinem Leben möchte. Es ist Samstag und schönes Wetter und sie haben keinen Lust auf Rasen mähen sondern auf Baggersee? Packen Sie ihr Badezeug und fahren die zum Baggersee. Der Rasen kann auch Montags gemäht werden.

    Gerade wir in Deutschland haben so viel Freizeit wie sonst nirgends und wir nutzen sie ebenfalls so sinnlos wie sonst nirgends. In den südlichen Ländern haben die Menschen viel weniger Urlaub als wir. Sie arbeiten teilweise viel härter als wir. Trotzdem sitzen sie abends mit Nachbarn zusammen und sind glücklich. Dann ist dafür der Gehweg halt nicht gefegt. Oder das Haus neu gestrichen.

    Schauen Sie sich einmal Menschen an, die in ihrer Freizeit viel reisen, Zeit mit sich verbringen, lesen, Sport machen und zwar alles ohne Freizeitstress. Nur weil sie es möchten. Weil sie es genießen. Diese Leute sind meistens sehr umgängliche und glückliche Menschen.

    Also was wollen Sie? Ein nach außen perfektes, der Gesellschaft angepasstes, gehetztes und unglückliches Leben? Nur damit man später sagen kann: “Das war ein guter Bürger, sein Gehweg war immer gefegt, der Rasen so toll gemäht. Komisch dass er so krank gestorben ist.”? Ich denke dass ist es nicht wert.

    Das Leben ist viel zu schön, dass wir es mit solchen banalen Dingen vergeuden, nur weil die Gesellschaft es uns vorschreibt. Sparen Sie sich die freie Zeit und ihre Wünsche und Ziele nicht bis zur Rente auf.  Das funktioniert nicht. Zeit, die sie jetzt nicht bewusst leben, ist weg. Sie können sie nicht wie auf einem Sparkonto einzahlen und nach einigen Jahren abheben.

    Wenn Sie also jetzt Lust haben, ein Nickerchen auf dem Sofa zu machen oder draußen auf der Sonnenliege, dann tun sie es. Oder an den Baggersee gehen, ein Buch lesen, die beste Freundin anrufen….  ;-)

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  • Löffel-Liste

    Posted on May 27th, 2009 Heidi No comments

    Diese Liste ist mir schon einige Male über den Weg gelaufen, und heute wieder in Jack Canfields Buch. Man kann sie auch Zielliste nennen. Letztendlich ist das eine Liste, die sämtliche Dinge beinhaltet, die man bis zu seinem Tod noch gemacht haben möchte.

    Warum ich sie Löffel-Liste nenne? Schaue einmal den tollen Film “Das beste kommt zum Schluss” an, da wird über diese Liste ebenfalls gesprochen.

    Ich finde diese Liste eine wunderbare Idee und ein super Werkzeug, erfolgreicher in seinem Leben zu werden. Warum? Weil man sich dadurch erst einmal bewusst macht: Was möchte ich überhaupt? Was macht mir Spaß, wie stelle ich mir mein Leben vor, wo möchte ich hin?

    Die Liste sollte nicht nur Ziele wie “Nach Italien fahren” beinhalten, sondern durchaus auch “tiefgründigere” Ziele. Glück ist jedoch auch zu allgemein wie ich finde. Denn was ist Glück? Jeder definiert Glück für sich anders. Man sollte sämtliche Punkte wirklich so genau wie möglich aufschreiben und beschreiben. Ein Haus am Meer? Welche Farbe, an welchem Meer, welche Küche, wieviel Schlafzimmer?

    Wage einmal den Versuch und setze dich hin und schreibe alles auf, was du noch in deinem Leben machen möchtest. Ungeachtet dessen, ob du denkst: Ich habe kein Geld dazu, das kann ich nicht usw. Träume und wünsche und schreibe einfach einmal alles nieder, mag es auch noch so ein “verrückter” Traum sein. Denn Jack Canfield z.B. hat auch festgestellt, dass er nach einigen Jahren doch sehr viele Ziele verwirklicht hat, von denen er zuerst dachte: Das schaffe ich nicht oder das ist nicht möglich.

    Du kannst ja auch mit ganz kleinen Zielen anfangen und diese dann durchstreichen, sobald sie erreicht sind. Es schafft zum einen Erfolgserlebnisse, zum anderen setzt man sich Ziele im Leben und denkt einmal tiefer über sein Leben nach.  Eine gute Idee z.B. ist es auch, ein großes Ziel pro Jahr oder pro Monat, je nachdem wie du möchtest, anzugehen. Man sollte nicht bis zum Ende des Lebens warten oder erst eine schlimme Krankheit als Anlass neben, das zu tun, was man schon lange einmal machen wollte. Tue es jetzt oder in einem Zeitraum, den du mit dir vereinbaren kannst. Das Leben beginnt nicht erst mit 65 Jahren.

    Wenn die Liste am PC erstellt wird, kannst du sie am Besten ständig aktualisieren und erweitern.

    Ein einfaches aber effektives Werkzeug für ein erfolgreiches Leben, wie ich finde. ;-)

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  • Das Ego und seine Kontrollstrategien Teil 1

    Posted on April 25th, 2009 Steffen No comments

    Erfolg und unser Ego - unsere Prägung entscheidet

    Ich möchte diese Serie zum Thema “Erfolg und Erfüllung im Leben” damit beginnen, einige grundlegende Gedanken zu unserer wichtigsten Prägungsphase, der Kindheit darzulegen, da diese eine Schlüsselkomponente für den Erfolg auf unserem Lebensweg darstellt.

    Die Konditionierung, die wir alle als Kind durchlaufen haben, stellt unser wichtigstes Grundgerüst für die Handlungen in unserem weiteren Leben dar, da in dieser Zeit der Großteil der unterbewußten Programme geschrieben wird, auf denen wir auch heute noch operieren. Diese werden gerne auch als grundlegende Denk- und Verhaltensmuster bezeichnet.

    Beginnen wir diesen Teil also unter dem Rahmenthema “Aufbau der Glaubenssätze und Herausbildung des Ego in der Prägungsphase der Kindheit” mit der Darstellung von Strategien zur Gewinnung von Aufmerksamkeit als Kind.

    .

    Nachdem ich mir wieder einmal das Buch von James Redfield, “Die Prophezeiungen von Celestine”, zu Gemüte geführt habe, bin ich auf eininge neue Erkenntnisse gestoßen, welche ein paar der Funktionesweisen und Absichten unseres Egos enthüllen.

    Alles begann damit, dass ich darüber nachdachte, wieso Menschen eigentlich immer dazu neigen, andere zu kontrollieren und zu manipulieren, nur um das zu erhalten, was sie haben möchten. Von dieser Ausgangsituation lies sich dann sehr schnell die  “Ich habe recht” - Hauptfunktion des Egos erkennen, welche natürlich eine Schutzfunktion für unser persönliches Weltbild, d.h. unser ganz persönliches System von Glaubenssätzen ist. Kurz zur Verdeutlichung: Glaubenssätze sind Ansichten über Dinge, die wir für wahr halten, was jedoch mit der Wirklicheit nicht unbedingt etwas zu tun haben muß. Um diese zu erhalten und zu verhindern, dass sie permanent verändert werden, müssen sie auf irgendeine Weise vor Beeinflussung von außen und/oder innen geschützt werden - also: “Ich habe recht”. Ein Beispiel hierzu aus der Vergangenheit: “Die Erde ist eine Scheibe und so ist es.”

    Also sann ich darüber nach, welche wirksamen Kontrollstrategien das Ego wohl einsetzt und wann diese entstanden sind. Wie vielleicht mehr oder weniger bekannt, geschieht unsere grundlegende Konditionierung oder liebevoll auch “Programmierung” in der Kindheit, wo wir den Einflüssen von Menschen aus nächster Nähe nahezu ungeschützt ausgesetzt sind. Wir übernehmen im wesentlichen die Glaubenssätze unserer Eltern (oder anderer Personen, die sich um uns kümmern) und speichern diese als die grundlegenden Lebenswahrheiten ab. Dies passiert sehr unbewußt, da unser Verstand in jenem Alter noch nicht genügend ausgebildet ist, um Glaubenssätze zu filtern und auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Das fällt uns heute oft sehr leicht, damals war es allerdings nicht ohne weiteres möglich.

    Da wir wie alle Menschen darauf angewiesen sind, von anderen Energie zu bekommen, um uns gut (”energiegeladen”) zu fühlen, haben wir uns nun in der Kindheit unbewußt eine Kontrollstrategie zugelegt, die dies garantiert. Zum Thema Energiedynamik möchte ich an späterer Stelle näheres ausführen. In diesem Zusammenhang ist nur wichtig zu wissen, daß alles in unserer Welt aus dem Grundbaustein “Energie” besteht, was uns die Quantenphysik in jüngerer Zeit auch bestätigt. Diese Energie befindet sich aufgrund bestimmter Gesetzmäßigkeiten in einem ständigen Fluß, so daß leicht nachzuvollziehen ist, warum wir uns manchmal energiegeladen oder aber energiearm fühlen. Das hängt ganz einfach mit dem Level an Energie zusammen, den wir besitzen. Um diesen Level immer wieder zu erhöhen, benötigen wir also die Energie anderer Menschen. Da es die Natur so eingerichtet hat, daß Energie immer in Richtung unser Aufmerksamkeit, unseres Fokus fließt, brauchen wir also nur die Aufmerksamkeit anderer auf uns zu lenken um die gewünschte Energie zu erhalten.

    Die Geschichte der Menschheit ist damit bestimmt durch einen ständigen unbewußten Wettstreit um Energie, um sich aufzuladen und damit gut zu fühlen. Der Nachteil ist jedoch, wenn ich meinen Energielevel auf Kosten eines anderen erhöhe, dann sinkt seiner. Damit muß dieser Mensch dann wieder bei einem anderen auftanken. Also kurz gesagt: auf unbewußter Ebene sind wir letzlich alle Energietankstellen, an denen sich andere Menschen aufladen, so wie wir das auch bei anderen tun. Es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma, dazu jedoch an späterer Stelle mehr.

    Ich hatte bereits erwähnt daß jeder durch die Beobachtung seiner Umwelt, gerade der Familie, in seiner Kindheit wirksame Energiegewinnungsstrategien entwickelt. Die zentrale Frage hierbei war also: Wie gewinne ich Aufmerksamkeit (=Energie)?

    Es haben sich sich im wesentlichen vier Kontrollstrategien herausgebildet, um die Aufmerksamkeit anderer zu kontrollieren. Hierbei ist leicht der Hintergrund des Phänomens “Kontrolle von Menschen und Manipulation von Gedanken anderer” zu erkennen. Es geht um Aufmerksamkeit.

    Die Kontrollstrategien, die nachstehend besprochen werden, wurden in der Kindheit unbewußt entwickelt und fest ins Unterbewußtsein integriert. Da die Aufgabe des Unterbewußtseins u.a. darin besteht, einmal eingeprägte Programme immer wieder wie in einer Schleife zu wiederholen, steuern uns diese Kontrollstrategien permanent in jedem Aspekt unseres Lebens. Um es hier noch einmal klar zu stellen: Wir besprechen hier Mechanismen des Unterbewußtseins, d.h. diese Dinge sind uns nicht bewußt, bis wir darüber nachdenken und uns selbst analysieren und somit die Dinge aus dem Unterbewußtsein ins Bewußtsein holen.

    Zur Kategorisierung der Kontrollstrategien läßt sich folgende Einteilung treffen: Es gibt eine aktive und passive Seite. Die aktive Seite bemüht sich auf aggressive Weise um Aufmerksamkeit bzw. Energie, d.h. sie zwingt die Menschen mit direkter physischer oder psychischer (auch verbaler) Gewalt verschiedener Stärke, Energie abzugeben. Man könnte hier vom Täterverhalten sprechen.
    Die passive Seite spielt mit dem Mitleid oder der Neugierde anderer Menschen, um auf diese Weise Aufmerksamkeit zu erregen Sehr leicht ist hierbei die Startegie des Opferverhaltens zu erkennen.
    Wichtig ist nun zu wissen: Täter und Opfer bedingen einander, sind also die zwei Seiten derselben Gleichung. Dazu später jedoch mehr.

    Die Kategorien im Einzelnen:

    1. Der Einschüchterer

    Dieser Typus versucht auf aggressive Art und Weise Aufmerksamkeit zu erregen und befindet sich am aktiven Ende der Skala der Kontrollstrategien. Dies äußert sich beispielsweise im Verhalten des Betreffenden, durch das Instrument der Bedrohung im körperlichen oder verbalen Bereich Kontrolle auszuüben und führt dazu, daß auf der Gegenseite der bedrohte Mensch aus Angst, ihm könne etwas Schreckliches widerfahren, gezwungen wird dem Einschüchterer seine Beachtung, Aufmerksamkeit und damit seine Energie zu geben. Der dich Bedrohende zieht dich damit in das aggressivste aller Dramen, das dich einschüchtern soll und zwanghaft zur Energieabgabe auffordern soll.

    2. Der Vernehmungsbeamte

    Dieser Typus bedient sich des “Verhörs” und untergräbt die Welt eines Menschen, indem er spezifische Fragen stellt. Auf diese Weise dringt er in die Welt des anderen ein, um dort Fehler zu finden, welche er dem Verhörten dann zu Bewußtsein führt und kritisiert. Wenn diese Taktik Erfolg hat, wird der Kritisierte in das Drama des Vernehmungsbeamten integriert. In Gegenwart des Vernehmungsbeamten wird der Kritisierte befangen und beginnt darauf zu achten, was dieser tut und denkt, um seine Aufmerksamkeit nicht zu erregen. Diese psychische Abwehr (=Aufmerksamkeit gerichtet auf den Vernehmungsbeamten) liefert dem anderen die gewünschte Energie. Der Vernehmungsbeamte zieht den anderen also von seinem eigenen Pfad und betrügt ihn um Energie, nur weil der andere sich danach beurteilt, was der Vernehmungsbeamte denken könnte.

    - Fortsetzung folgt… -

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